Schreiben ist Kunst, wenn es uns dazu
bringt, über den Tellerrand von nüchternen Bedeutungen,
Konjunktionen und Vergleichen hinaus blicken. Wenn zwischen den
Zeilen mehr steht, als Buchstaben ein ganzes Buch füllen könnten.
Wenn sie uns zum Nachdenken anregen, uns inspirieren, uns Mut machen
und uns dazu bringen, endlich aufzustehen.
Wenn uns Buchstaben und Zeichen
verbinden.
Es ist unglaublich faszinierend, wie
viel Tiefe hinter einer einzigen Parataxe stecken kann. Wenn ein
Autor es versteht, mit Worten zu spielen. Hinter allen Symbolen und
Metaphern steckt ein unsichtbares Wesen, das Satz für Satz mehr
Identität von sich preisgibt. Man muss die Rhetorik nur verstehen
und einen Blick hinter die Fassade werfen. Wie so oft.
Gedanken sind ewig. Träume gehen nicht verloren.
Natürlich bin ich Anfänger. Aber ich
träume davon, später andere Menschen mit meinen Worten bewegen zu
können. Ich will inspirieren, beleben, anregen. Möchte das Wortspiel beherrschen. Und ich bin davon
überzeugt, dass das Schreiben und das Lesen wunderbare Möglichkeiten
sind, sich selbst ein Stück weit zu verwirklichen, zu entwickeln und
gleichzeitig eine Verbindung zwischen zwei Seelen zu schaffen.
Immer die richtigen Worte finden ist
schwer. Schreiben ist Kunst.